Was bringt Licht am Tag?

Tagfahrlicht verringert das Unfallrisiko deutlich
 
Seit der Einführung des Tagfahrlichts in Skandinavien wurde auch in anderen Ländern erkannt, dass Fahren mit Licht am Tage die Zahl der Unfälle im Straßenverkehr senkt und Leben retten hilft. Dort ging die Zahl der Mehrfachunfälle (zwei oder mehr beteiligte Fahrzeuge) im Begegnungsverkehr nach dieser Entscheidung deutlich zurück. Europaweite Feldversuche haben jetzt zweifelsfrei ergeben, dass 50% aller Unfälle und 80% aller Zusammenstöße im Kreuzungsbereich tagsüber geschehen, weil die Verkehrsteilnehmer einander zu spät oder überhaupt nicht gesehen haben.

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Positive Wirkung von Tagfahrlicht durch Studien belegt

Einer EU-Studie zufolge können europaweit jährlich mehr als eine Million versicherungspflichtige Unfälle durch das Fahren mit Licht am Tag vermieden werden. Das bedeutet 155.000 Verletzte und 5.500 Verkehrstote weniger.

Auch in Deutschland ist es nun amtlich. Allein durch den Einsatz von Scheinwerferlicht am Tage lassen sich 25% aller tödlichen Unfälle und 35% der Zusammenstöße zwischen entgegenkommenden Fahrzeugen vermeiden. Das ist das Ergebnis eines Feldversuchs der Landesverkehrswacht Niedersachsen. Bei der Aktion "Licht am Tag" wurden Autofahrer an Unfallschwerpunkten per Plakat aufgefordert, ihr Licht einzuschalten. Die Folge war ein erheblicher Rückgang der Unfallzahlen.

Tagfahrlicht findet Akzeptanz beim Autofahrer

Unter Einschaltung eines der renommiertesten deutschen Marktforschungsinstitute, der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg, wurde repräsentativ untersucht, wie das Tagfahrlicht von deutschen Autofahrern bewertet wird: 50 Prozent aller Befragten sagten "Ja" zu einer gesetzlichen Regelung des Tagfahrlichtes. 70 Prozent finden eine Tagfahrlichtlampe mit gleicher Nutzungsdauer wie herkömmliche Standardlampen gut bzw. sehr gut.