Presseinfos
Bilanzpressekonferenz:
Osram im Geschäftsjahr 2001 (1.10.2000-30.9.2001)
- Das EBITA stieg um 19% auf 462 Mio. € (i.V. 388).
- Die EBITA-Marge kletterte auf 10,2%. Ohne Sondereinflüsse in Höhe von 54 Mio. € liegt sie mit 9,0% auf Vorjahresniveau.
- Der Konzernumsatz liegt mit 4,5 Mrd. € (i.V. 4,3) ohne Währungs- und Struktureffekte auf Vorjahresniveau.
Der zweitgrößte Lampenhersteller der Welt hat sich in einem schwierigen Umfeld gut behauptet.
Hohes Ertragsniveau gehalten
Osram konnte trotz ungünstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, insbesondere in den USA, ein EBITA von 462 Mio. € erzielen. Dabei profitierte das Unternehmen von Einmalerträgen in Höhe von 54 Mio. €, die aus einer Joint-Venture-Beteiligung und der Auflösung von Rück-stellungen nach dem erfolgreichen Ausgang eines Patentstreits in den USA resultieren. Ohne diese Einflüsse wurde die EBITA-Marge des Vorjahres gehalten.
Stabiler Umsatz
Der Konzernumsatz ist um 5% auf 4,5 Mrd. € gestiegen. Vergleichbar gerechnet liegt er auf Vorjahresniveau. Drei Prozentpunkte der Zuwachsrate kommen aus Währungs-effekten, vor allem aus dem Dollar, und weitere zwei Prozentpunkte sind Strukturein-flüsse, insbesondere Neukonsolidierungen. Eine zweistellige Steigerungsrate wurde beim Umsatz mit innovativen Produkten erzielt, was sich positiv auf das Ergebnis ausgewirkt hat. Hier zahlt sich die langfristige Innovationsstrategie aus.
Investitionen in die Innovation
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen mit rund 5% vom Umsatz wieder über dem Branchendurchschnitt. Die Investitionen in Sachanlagen wurden gegenüber dem
Vorjahr um 17% auf 386 Mio. € gesteigert. Der Schwerpunkt lag bei Aufwendungen für Anlagen zur Fertigung von innovativen Produkten, wobei die Osram Opto Semiconductors mit 103 Mio. € eine besondere Stellung einnahm. In Deutschland wurden 136 Mio. € investiert.
Mitarbeiterzahl gestiegen
Osram beschäftigte am 30. September 2001 weltweit 34.878 Mitarbeiter, davon 9.636 im Inland. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 2.630 ergab sich vor allem durch Neukonsolidierungen und das Wachstum der Osram Opto Semiconductors.
Bedingt durch die starke Geschäftsabschwächung kam es in den NAFTA-Staaten zu einem Personalabbau um 14% auf 12.669 Mitarbeiter (inklusive Zeitarbeitskräfte). Aufgrund der guten Wachstumsraten bei innovativen Produkten wurden in Deutschland rund 400 Mitarbeiter aufgebaut, davon fast 300 in Regensburg bei der Osram Opto Semiconductors.
Ausblick
"Niemand von uns kann heute verlässlich vorhersagen, wann sich die US-Wirtschaft wieder erholt und wie stark die einzelnen Länder der Welt und die verschiedenen Branchen von den Folgen der Terror-Anschläge vom 11. September 2001 betroffen sein werden," so Dr. Wolf-Dieter Bopst, Vorsitzender der Geschäftsführung von Osram. In der Vergangenheit war der Lichtmarkt jedoch immer wieder eine Art Konjunkturvorläufer. So hat Osram in den USA schon viel früher als andere Branchen eine Abkühlung gespürt. Aus diesem Grund ist zu hoffen, dass Osram auch zu den ersten gehört, die vom erneuten Anspringen des Konjunkturmotors profitieren werden.
Trotz des aktuellen schwierigen Umfeldes hält Bopst an seinem mittelfristigen Ziel, einer EBITA-Marge von 10-11% in 2003, fest. Bopst: "Neben kurzfristigen Maßnahmen zur Kostenreduzierung vertrauen wir weiter auf unsere langfristige Strategie, das Geschäft im Asien/Pazifik-Raum und in Osteuropa weiter auszubauen, Innovationen energisch voranzutreiben, in neue Wachstumsgebiete einzusteigen und ständig nach Kostenführerschaft zu streben - durch Benchmarking in allen Produktbereichen."
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Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Osram beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführungen von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Osram ist weder geplant noch übernimmt Osram die Verpflichtung dazu.



