Presseinfos
Geschäftszahlen 2004 (1.10.2003 – 30.09.2004)
Osram steigert Umsatz und Ergebnis
Osram, einer der beiden führenden Lichthersteller der Welt, hat heute auf der Bilanz-Pressekonferenz in München über das abgelaufene Geschäftsjahr 2004 berichtet. "Innovationen waren auch dieses Jahr unser Wachstumstreiber.
Trotz negativer Währungseinflüsse von 6% - insbesondere aus dem Dollar - gelang uns nach zwei Jahren erstmals wieder ein nominales Umsatzwachstum," erklärte Dr. Wolf-Dieter Bopst, Vorsitzender der Geschäftsführung von Osram. Das Umsatzplus betrug 2%, kursbereinigt sogar 8%. In absoluten Zahlen erwirt-schaftete der Lichthersteller einen Umsatz von 4,240 Mrd EUR (i.V. 4,172). Das Bereichsergebnis lag bei 445 Mio. EUR (i.V. 410). "Die Umsatzrendite hat sich auf hohem Niveau weiter von 9,8% im Vorjahr auf die neue Bestmarke von 10,5% im Geschäftsjahr 2004 verbessert", ergänzte Bopst.
Als Highlights des vergangenen Geschäftsjahres hob er die Übernahme des russischen Leuchtstofflampenherstellers Svet sowie die Minderheitsbeteiligung an Felco nach Schätzungen von Osram der größte lokale Lampenhersteller in China hervor. Das Investment tätigt Osram vorbehaltlich der Genehmigung der chinesischen Behörden. Ein weiterer Erfolg war der Start der ersten Auftragsfertigung von organischen Leuchtdioden (OLED) in Malaysia. Bopst unterstrich, dass Osram zudem die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland insgesamt nicht nur halten, sondern sogar leicht erhöhen konnte.
Umsatz: Mengenwachstum durch innovative Produkte
Grund für die guten Umsatzzahlen war zum einen die weltweit leichte Konjunkturerholung. Motor des Erfolgs waren jedoch die innovativen Produkte, die in erheblichem Maße zum Mengenwachstum von 12 Prozent beitrugen. Angesichts dieser Volumensentwicklung geht Bopst davon aus, dass Osram seine starke Position als einer der beiden führenden Lichthersteller der Welt gut behauptet hat. In den NAFTA-Staaten konnte Osram seinen Marktanteil erhöhen. In Deutschland, Europas größtem Lichtmarkt, erreichte das Unternehmen einen Umsatz von 522 Mio. EUR, was - wie im Vorjahr - 12% vom Weltgeschäft bedeutet.
Ergebnis: hohe Produktivitätsfortschritte
Die Verbesserungen beim Bereichsergebnis gelangen trotz eines verschärften Wettbewerbs und weiterhin hoher Entwicklungsvorleistungen und Anlaufkosten für neue Produkte insbesondere bei den organischen Leuchtdioden (OLED) und Hochdrucklampen mit Keramikbrenner. Wie in der Vergangenheit war auch das letzte Geschäftsjahresergebnis durch Restrukturierungsaufwendungen in Deutschland und den USA belastet. "Entscheidend für unsere Ertragsstärke waren hohe Produktivitätsfortschritte, die weltweit über 8% erreichten und auf gezielte Kostensenkungsprogramme und die Mengendegression zurückzuführen sind", betonte Bopst. Auch das ausgeprägtes Kostenbewusstsein in allen Bereichen und die zunehmende Fertigungspräsenz in Niedriglohnländern trugen ihren Teil bei.
Positiv auf das Bereichsergebnis wirkte sich zudem ein konsequentes Patentportfolio-Management aus. Dies betrifft zum einen Lizenzeinnahmen bei weißen LED sowie die beiden strategischen Kooperationen mit Samsung Corning und Coretronic. Beiden Unternehmen wurde im Berichtszeitraum eine Lizenz für die Herstellung und den Vertrieb der quecksilberfreien Flachlampe Planon erteilt.
Durch konsequentes Asset Management konnte das durchschnittliche Geschäftsvermögen im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich reduziert werden. Durch gleichzeitige Investitionszurückhaltung erzielte Osram einen über dem Bereichsergebnis liegenden Geldsaldo von 453 Millionen EUR. Dieser belegt die gute operative Performance des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr zusätzlich.
Investitionen: Innovationen haben Vorfahrt
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betrugen 211 Mio. EUR (i.V. 206), also 5% vom Umsatz. Die Sachanlageinvestitionen lagen im vergangenen Geschäftsjahr bei 226 Mio. EUR (i.V. 248). In den USA wurde der Bau des Midwest Distribution Centers in Versailles, Kentucky, abgeschlossen. Weltweit investierte Osram außerdem in den Kapazitätsausbau der Fertigung unter anderem in Hillsboro (USA), Exeter (USA), Foshan (China), Penang (Malaysia), Berlin, Herbrechtingen sowie Regensburg. Mit 121 Mio. EUR entfiel gut die Hälfte der weltweiten Sachanlageinvestitionen auf Deutschland. Schwerpunkt war die Standort- und Kapazitätsausweitung des 2003 eröffneten Werks in Regensburg, der modernsten Opto-Chipfabrik der Welt.
Mitarbeiterzahl: Anstieg auf über 36.000
Die Unternehmensstrategie, die weltweite Präsenz stetig auszubauen, spiegelt sich auch in den Mitarbeiterzahlen wider. Am 30. September 2004 beschäftigte der Lichthersteller weltweit 36.644 Mitarbeiter - über 1.000 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr (35.563). Der Grund hierfür war das starke Mengenwachstum und die Expansion vor allem der Fertigungen in China und Osteuropa. Die Personalkapazitäten liegen im Berichtszeitraum in Asien/Pazifik bei nunmehr 11.021 Mitarbeitern. In den NAFTA-Staaten gab es bei Osram Sylvania einen Rückgang auf nun 10.911 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Europa hat sich die Mitarbeiterzahl leicht auf 13.895 erhöht, in Deutschland auf 8.972 (i.V. 8.851).
Ausblick: erfolgreich mit langfristigen Strategien
Vor dem Hintergrund unsicherer Konjunkturprognosen für das kommende Jahr sind konkrete Voraussagen für das Geschäftsjahr 2005 nicht angebracht. "Fest steht jedoch, dass wir auch in Zukunft weiterhin auf unsere langfristige Strategie setzen, das Geschäft konsequent zu globalisieren, Innovationen energisch voranzutreiben sowie in neue Wachstumsgebiete einzusteigen und ständig nach Kostenführerschaft zu streben", betont Bopst. Daneben sei es von großer Bedeutung wie bisher kurzfristig und flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können. Der Osram Chef ist daher grundsätzlich zuversichtlich, den Umsatz auch im aktuellen Geschäftsjahr 2005 kursbereinigt wieder zu steigern und die Ertragslage und Spitzenposition im Weltmarkt weiter zu festigen.
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen - also Aussagen über Vorgänge, die in der Zukunft, nicht in der Vergangenheit, liegen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind erkennbar durch Formulierungen wie "erwarten", "antizipieren", "beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "einschätzen", "werden" oder ähnliche Begriffe. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von Osram liegen, beeinflussen die Geschäftsaktivitäten, den Erfolg, die Geschäftsstrategie und die Ergebnisse von Osram. Diese Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen von Osram weltweit wesentlich abweichen von den in zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit enthaltenen Angaben zu Ergebnissen, Erfolgen oder Leistungen. Für uns ergeben sich solche Ungewissheiten insbesondere, neben anderen, aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der allgemeinen wirtschaftlichen und geschäftlichen Lage, Änderungen von Wechselkursraten und Zinssätzen, Einführung konkurrierender Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen, fehlende Akzeptanz neuer Produkte und Dienstleistungen seitens der Kundenzielgruppen von Osram weltweit, Änderungen in der Geschäftsstrategie und verschiedene andere Faktoren. Detailliertere Informationen über bestimmte dieser Faktoren sind in den Berichten von Siemens enthalten, die Siemens bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht hat und die auf der Siemens Website unter www.siemens.com und auf der Website der SEC unter www.sec.gov abrufbar sind. Sollte sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren oder sollte sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Annahmen nicht korrekt waren, können die tatsächlichen Ergebnisse sowohl positiv als auch negativ wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die in der zukunftsgerichteten Aussage als antizipierte, geglaubte, geschätzte, erwartete, beabsichtigte, geplante oder projizierte Ergebnisse genannt worden sind. Osram übernimmt keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren.
Pressekontakt:
OSRAM
Reglindis Pfeiffer
Tel: +49-89-6213-2305
Fax: +49-89-6213-3457
Email: reglindis.pfeiffer@osram.de
