Glühlampen
Glühlampen sind typische Temperaturstrahler, in denen ein auf ca. 2600-3000 K erhitzter Wolframdraht in einem abgeschlossenen Glaskolben unter Vakuum oder in einer inerten Gasatmosphäre durch Stromdurchgang zum Glühen gebracht wird. Der Hauptanteil der abgegebenen Strahlung liegt dabei im infraroten Bereich.
![]() Relative spektrale Strahldichteverteilung von Glühlampen |
Die wesentlichen Eigenschaften einer Glühlampe - deren Lichtausbeute und Lebensdauer - werden maßgeblich beeinflusst durch die Wendeltemperatur. |
![]() |
Betriebsgesetz der Glühlampe Je höher die Wendeltemperatur, um so höher die Lichtausbeute, aber um so kürzer die Lebensdauer. Die Verkürzung der Lebensdauer ist eine Folge der rasch mit der Temperatur steigenden Verdampfungsgeschwindigkeit der Wolframatome, die einerseits zur Kolbenschwärzung und andererseits letztendlich zum Wendelbruch führt. Der Kolbenschwärzung kann wirkungsvoll durch einen hohen Inertgasfülldruck eines möglichst schweren Gases (Argon, Krypton, Xenon) zur Reduzierung der Wolframverdampfungsgeschwindigkeit begegnet werden. Haupttypen aus der Reihe der Glühlampen sind Allgebrauchslampen, Zweck- und Zierformlampen sowie Reflektorglühlampen. Die Lichtausbeute von Glühlampen im Bereich von 25 bis 1000 W liegt zwischen etwa 9 und 19 lm/W für Lampen mit einer mittleren Lebensdauer von 1000 h. |


