Hochmoderne Bühnenbeleuchtung für den Eurovision Song Contest 2015 in Wien

Case Study

Wien, Österreich, Europa, 2015
Anwendungsbereich:  Unterhaltung
Unteranwendung:  Events, Veranstaltungszentren, Nachtclubs / Discotheken
Technologie:  Hochdruck-Entladungslampen, LED, LED-Lampen, Leuchten

Projektzusammenfassung

Der Eurovision Song Contest ist das weltweit größte TV-Unterhaltungsevent. Zuschauer im dreistelligen Millionenbereich verfolgen jedes Jahr die Halbfinals und das große Finale am TV-Bildschirm. Eine legendäre Musikshow, die über Jahrzehnte nichts von ihrer Faszination verloren hat. Der ESC 2015 fand in der Wiener Stadthalle statt. Der Bühnenbeleuchtung kam in diesem Jahr eine besondere Rolle zu: Mit modernster Lichtechnologie sollten virtuelle Räume entstehen. Jeder einzelne der 40 Auftritte erhielt mittels leistungsfähigen Produkten von OSRAM und Unternehmenstochter Clay Paky ein unverwechselbares Design.

Projektbeschreibung

Nachdem im Vorjahr die wechselbare Bühnentechnik im Mittelpunkt der ESC-Show stand, sollte beim Eurovision Song Contest 2015 die Lichtshow zentrales Element der Show-Performances sein. Dazu wurde Al Gurdon - eine der wenigen, weltweit anerkannten, Ikonen der TV- und Eventbeleuchtung - verpflichtet. Der mehrfach ausgezeichnete Lichtkünstler arbeitete bereits für bekannte Shows, wie dem amerikanischen Super Bowl, den MTV Awards, TV Brit Awards, olympischen Eröffnungsshows und einigen Eurovision Song Contests.

Lichtprofis setzen auf  mehrere Hundert Moving Heads von OSRAM Tochter Clay Paky

Um seine Vorstellungen eines völlig neuen Event-Lichtdesigns umzusetzen, entschied sich Gurdon unter anderem für herausragende Produkte von OSRAM Tochter Clay Paky. Im Mittelpunkt: die brandneue "Mythos" und die bewährte "Sharpy Wash". Gurdon hatte zuvor bereits erfolgreich mit Clay Paky Produkten gearbeitet und setzte beim ESC 2015 wieder auf die flexible und robuste Technik des italienischen Herstellers. Gurdon ließbei der Veranstaltung in Wien insgesamt 172 Mythos, 48 Sharpy Wash 330, 83 A.leda B-EYE K20 und 74 Stormy-Leuchten installieren, um eine tolle Partyatmosphäre voller lebendige Farben, unterschiedlicher Form und Dimensionen zu kreieren.

Lichtdesigner-Ikone Al Gurdon: "Ich entschied ich mich für die Mythos, weil sie alles bietet, was ich gesucht habe."

Die Mythos setzten Gurdon und ESC 2015-Chef-Lichttechniker Richard Gorrod zum ersten Mal bei einer Großveranstaltung ein. Gorrod: "Das Budget ist bei solch großen Events ein wichtiger Faktor. In der Konsequenz entscheidet man sich für vielseitige und zuverlässige Leuchten. Die Mythos von Clay Paky passt sehr gut zu diesen Anforderungen. Er ist eine der ersten Moving-Head-Leuchten, die Beam Light – bei dem der sichtbare Strahl im Mittelpunkt steht – und Spot Light – bei dem die beleuchtete Person oder das Objekt im Mittelpunkt steht – in einer Leuchte vereint." Gurdon benötigte Leuchten, die lichtstark, druckvoll und vielseitig sind. "Ich entschied ich mich für die Clay Paky Mythos, weil sie alles bietet, was ich gesucht habe. Sie performt genauso gut als Beam Light wie als Spot Light. Die zahlreichen Möglichkeiten der Farbdarstellungen war ein weiterer Grund. Sie ermöglichten mir eine exzellente Farbabstimmung, um alle verwendeten Medien auf der Bühne optimal zu beleuchten."

Clay Paky Sharpy Wash 330s ergänzt die Lichtwirkung der Mythos

Um die Mythos zu unterstützen, ließ Gurdon zahlreiche Sharpy Wash 330s mit Lichtwirkung in den hinteren Bereich der Bühne installieren. Chef-Lichttechniker Gorrod erklärt: "Die Leuchtkraft der Sharpy Wash 330-Leuchten ergänzt die Power der Mythos. Und gleichzeitig erwies sie sich mit ihrer kompakten Größe ideal für einen Eventbereich mit vergleichbar geringer Deckenhöhe." Gorrod: "Die Sharpy hat seinerzeit alles verändert. Sie ermöglicht die massiven Lichtstrahlen, die heute in der TV-Bühnengestaltung allgegenwärtig sind."

Clay Paky Stormy CCs für intensives Strob-Licht und superhelle Farbflächen

Gurdon wollte weitere optische Dimension für die ganz speziellen Liveshow-Momente kreieren. Dafür ließ er eine Reihe von Clay Paky Stormy CCs installieren. Sie lieferten intensives Strob-Licht und superhelle Farbflächen auf der Rückseite der Bühne

ESC 2015-Lichtdesigner Gurdon: "Clay Paky Leuchten sind der Standard in der Bühnen- und TV-Beleuchtung geworden."

Gurdon schwärmt:  "Clay Paky Leuchten sind auf jeden Fall der Standard in der Bühnen- und TV-Beleuchtung geworden. Das Ergebnis, das mit ihnen möglich ist und die Tatsache, dass sie robust und zuverlässig sind, machen sie für eine Veranstaltung, wie dem Eurovision Song Contest zu einer rentablen Investition. Wir hängen sie auf und sie funktionieren. Zudem sind sie relativ leicht und verbrauchen erstaunlich wenig Energie gemessen an ihrem Licht-Output. Die Mythos hat lediglich auf Stromaufnahme von 470 Watt. Auch aus diesem Grund konnte der Stromverbrauch auf dieser Veranstaltung im Vergleich zu früheren ESC-Events deutlich reduziert werden."

Neuartige LED-Leuchte von Clay Paky bewährt sich neben traditionellen Lichtechnologien für zusätzliche Effekte

Um optische Tiefe und einige atemberaubende Beam-Effekte auf die Bühne zu bringen, entwarf Gurdon zusätzlich eine Produkt-Matrix aus der Clay Paky LED-Leuchte "A.leda B-EYE K20s". Diese Moving Heads wurden so installiert, dass ein gigantisches B-EYE entstand, die ganze Matrix sich über der LED-Medienwand bewegen ließ und so eine Reihe von verschiedenen Effekten und Aussehen ermöglichte.

Immer öfter werden auf Veranstaltungen auch LED-Leuchten eingesetzt. Vor allem, da sich deren Lichtqualität in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert hat und mittlerweile an die Qualität der Leuchten mit konventioneler Lichttechnik heranreicht. Die Aleda B-EYE K20, eine der LED-Moving Heads aus dem aktuellen Portfolio Clay Paky's, ist dafür ein leuchtender Beweis.

Acht Wochen Vorbereitung für die perfekte Lichtshow und für jedes Land ein völlig eigenes Lichtdesign

Die Vorbereitung auf den ESC dauert insgesamt acht Wochen. Zum Vergleich: Bei den Brit Awards sind es zehn Tage. Grund dafür ist die hohe Zahl an Künstlern. Die Herausforderung ist, 40 verschiedene Shows mit einem übergeordneten Lichtdesign zu beleuchten. Eine weitere sind die Proben der 40 Auftritte, die viel Zeit benötigen. Darum wird die Licht-Show vor den Vor-Ort-Proben mit einer Software getestet.

Alle Künstler aus den 40 Nationen wollten ihre eigene Definition eines anspruchsvollen Lichtdesigns. Gurdon: "Die Herausforderung für uns war es, zu gewährleisten, dass jedes Land und die Performances jeder Künstlers einzigartig wird. Gleichzeitig mussten wir einen stimmigen Gesamteindruck des gesamten Events liefern. Aus diesem Grund wollte ich sicherzustellen, dass das technische Rückgrat meiner Lichtplanung konsistent ist."

Projektbeteiligte

Funktion Firma
Auftraggeber Europäische Rundfunkunion (EBU)
Kunde Production Resource Group (PRG)
Lichtdesigner Al Gurdon

 

OSRAM Teaser

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