LIO - The OSRAM Light Art Award

Video: LIO - Licht ist OSRAM

Mit dem LIO setzt OSRAM sein jahrzehntelanges Kunstengagement zukunftsweisend fort. Der Förderpreis wird an Nachwuchskünstler und -designer vergeben, die sich künstlerisch mit den Einsatzmöglichkeiten von Licht auf Basis von LED-Technologie auseinandersetzen. 

Der diesjährige LIO wurde gemeinsam mit der Köln International School of Design (KISD) ausgeschrieben. Mehr als 50 Kunst- und Designstudenten der Kölner Designschule sowie ihren Partnerhochschulen in Mailand (Italien) und Philadelphia (USA) beteiligten sich mit ihren Konzepten am LIO 2015. Unter dem Motto „Light connects. In the public space.“ sollten sie  sich Gedanken machen, wie auf Leuchtdioden-Technologie basierendes Licht Menschen an öffentlichen Plätzen miteinander verbinden kann.

Das Gewinnerkonzept
Das Siegerprojekt „Inspira“

Das Siegerprojekt „Inspira“ von Elisa Spanò basiert auf der Grundüberlegung, dass das Internet den weltweit größten öffentlichen Raum darstellt. Je nach mehrheitlicher Gemütslage der Internetnutzer ändert die Leuchte ihre Farbe. Die zugrundeliegenden Daten bezieht Inspira dabei von der Online-Plattform We Feel (wefeel.csiro.au), einem Projekt des CSIRO (Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation), welches die Emotionen von Internetnutzern einfängt1

Zusätzlich zum Darstellen der Gemütsläge der Internetbenutzer tritt das Kunstwerk auch mit den Besuchern vor Ort in Kontakt. Die Software „SHORETM“ des Fraunhofer Instituts2 für Integrierte Schaltungen erfasst die Emotionen der Betrachter und übersetzt sie direkt in unterschiedliche Lichtfarben, in denen die Inspira leuchtet.

Die Ehrung der Preisträger fand am 8. Dezember im Rahmen einer feierlichen Vernissage im Deutschen Museum in München statt. Zu diesem Anlass wurde die Inspira dem Publikum und der Welt vorgestellt.

Die Preisträger des LIO 2015: David Hartgenbusch (Platz 2), Peter Bahner (Platz 2), Elisa Spanò (Platz 1) und Maximilian Philipp Maria Brück (Platz 3) neben Inspira

Die Jury war vor allem von den unterschiedlichen Interpretationen und der Kreativität der Konzepte beeindruckt. Neben der Siegerinstallation wurden die besten 17 Konzepte auch auf der Veranstaltung im Deutschen Museum vorgestellt und können im aktuellen LIO-Katalog bewundert werden.

Die Jury besteht aus zwei Vertretern der KISD, Professor Wolfgang Laubersheimer, Lehrstuhl für Produktions­technologien, und Professor Andreas Muxel, Lehrstuhl für Interface Design, dem Vorstandsmitglied der Freunde der Pinakothek der Moderne, Janos Gönczöl, sowie von OSRAM Jan-Peter Schwartz, Leiter der Unternehmenskommunikation und Christina Schmöe, Leiterin Interne Kommunikation und Nachhaltigkeit.

Der Kunstpreis wurde erstmals im Mai 2014 verliehen und ist mit insgesamt 10.000 € dotiert. Auch 2016 wird es wieder eine Ausschreibung für den LIO geben – dann unter dem Motto „Light is entertainment.“


1Paris, Cécile, Christensen, Helen, Batterham, Philip, and O’Dea, Bridianne (2015). Exploring emotions in social media. In the Proceedings of the IEEE International Conference on Collaboration and Internet Computing (CIC). Oct 27-31st, Hang Zhou, China.
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