OSRAM Leuchten-Designer Timo Dilger im Interview mit dem Online-Magazin designlines.de

OSRAM Leuchten-Designer Timo Dilger im Interview mit dem Online-Magazin designlines.de
27.03.2015
Anwendungsgebiet:  kein spezielles
Technologie:  LED, Leuchten
Zielgruppe:  Lichtplaner/Architekt, Allgemeine Öffentlichkeit, Lichtdesigner, Leuchtenhersteller, Städteplaner

OSRAM Leuchten-Designer Timo Dilger im Interview

Der Designmanager Timo Dilger bringt beste Voraussetzungen für einen Lichtgestalter mit. Mit seiner Ausbildung zum Schreiner, Industriedesigner und Bühnenbildner vereint er manuelles Handwerk mit räumlichen und visuellem Denken. Im Interview mit dem Online-Designmagazin "Designlines" sprach Dilger über Licht im Vatikan, smarte Leuchten und die dritte Dimension des Designs.

Das Produktportfolio Ihres Unternehmens ist vielfältig: Es reicht von Leuchten für Büro-, Industriegebäude und Einkaufszentren über Fluter für Flughäfen und Sportanlagen bis hin zur Ausleuchtung öffentlicher Plätze, Straßen und Tunnel. Was sind die verbindenden Elemente der Anwendungen aus ihrem Haus?

Zum einen geht es bei unseren Produkten natürlich um technologische und qualitative Anforderungen. Zum anderen dreht sich aber auch viel um eine neutrale, integrative Gestaltung. Architekten und Lichtplaner haben häufig den Anspruch, dass sich eine Leuchte möglichst dezent in die Raumarchitektur integriert, um das Licht zwar an die gewünschte Stelle zu bringen, aber nicht zum störenden Fremdkörper zu werden.

Gerade wurden Siteco und OSRAM für den neuen LED-Fluter Floodlight 20 micro LED mit dem iF design award ausgezeichnet. Außerdem gab es die Auszeichnung Special Mention für die Büroleuchte ARKTIKA-P LED und die Outdoor-Lösungen der CL LED-Familie beim diesjährigen German Design Award. Was hat die Jurys überzeugt?

Was alle Leuchten verbindet, ist eine reduzierte Formensprache und ein hoher Detaillierungsgrad. Je schlichter eine Leuchte ist, umso wichtiger ist die Qualität in den Einzelheiten. So verfügt zum Beispiel unsere ARKTIKA-Pendelleuchte über eine hochpräzise Wabenoptik, die nicht nur das kennzeichnende formalästhetische Merkmal ist. Durch die damit erzielte Lichtqualität erfüllt sie auch sämtliche Normen für die Beleuchtung eines Bildschirmarbeitsplatzes.

Sie sind seit mehr als vier Jahren bei Siteco und OSRAM tätig. Zuvor arbeiteten Sie im Möbeldesign und für einen Kristallleuchten-Hersteller. Was ist prägend für die Gestaltung mit Licht?

Licht ist ein sehr spezielles Thema, eine zusätzliche Dimension. Es geht um physiologische und psychologische Aspekte, um Lichtwirkung im Raum und um Emotion. Momentan ist der technologische Wandel hin zur LED die große Herausforderung. Vieles, was wir aus der traditionellen Lichtwelt kennen, ist obsolet. Das Schöne für mich ist, bei dieser technologischen Revolution dabei zu sein, denn nichts anderes ist der Wandel hin zur Leuchtdiode.

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