OSRAM EINSTONE: Beacons verknüpft mit Licht

OSRAM EINSTONE

Lernen Sie die Beacon-Technologie von OSRAM kennen

OSRAM EINSTONE verknüpft die Offline- und die Online-Welt über intelligente Beacon-Sende-Einheiten und ermöglicht so standortbezogene Dienste. Die Lichtinstallation bildet damit die Basis mit der erstmalig eine stabile, sichere und wartungsarme Beacon-Infrastruktur verfügbar ist. Mit EINSTONE Smart Infrastructure und EINSTONE Smart Retail bieten wir von der Komponente bis zur Komplettlösung das gesamte Lösungsspektrum an, um Ihre individuellen Anforderungen optimal abzudecken.

Technologie

Definition: Das ist Beacon-Technologie

Das Wort Beacon kommt aus dem Englischen und heißt „Leuchtfeuer“. Bluetooth Low Energy Beacons senden in regelmäßigen Abständen Bluetooth Signale, welche Identifikations-, Orts- oder Zustandsinformationen des Senders transportieren können.

Beacons ermöglichen eine mobile als auch drahtlose Interaktion mit Konsumenten bzw. Nutzern von mobilen Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Smartwatches. Nähert sich eine Person mit einem mobilem Gerät und passender App einem Senders, so empfängt dieses das Beacon-Signal. Passend zum aktuellen Standort können dann über die App individuelle Informationen oder Angebote (Location Based Services) ausgelöst werden.

OSRAM EINSTONE

So funktioniert OSRAM EINSTONE Beaconing

OSRAM bietet mit EINSTONE ein intelligentes Beacon-Modul an, welches direkt in die bestehende Lichttechnik integriert wird. Die Beacon-Module von OSRAM sind permanent mit Strom versorgt und dadurch weniger wartungsanfällig als vergleichbare batteriebetriebene Modelle.

Da OSRAM verschiedene Beacon-Modelle führt, sind die Integrationsmöglichkeiten äußerst flexibel: Direkt integriert in Leuchten, angeschlossen an eine Stromquelle oder über Licht-Stromschienen mittels eines Adapters.

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Die häufigsten Fragen

Die von den Bluetooth Low Energy Beacons ausgesendeten Signale können von mobilen Endgeräten wie Smartphones, Tablets und Smartwatches empfangen werden. Über die Signalstärke des empfangen Signals kann das Empfangsgerät die ungefähre Entfernung zum Sender abschätzen und entsprechend der abgeschätzten Entfernung eine in einer App hinterlegten Aktionen auf dem Gerät auslösen. Je kleiner das Sendeintervall eines Beacons ist, desto geringer ist die Latenz mit welcher eine Aktion auf dem Endgerät ausgelöst werden kann.

Beinhaltet das Beacon Signal eine Ortsinformation oder ein Identifikationssignal über welches das Endgerät die Position des Senders ermitteln kann, so ist es mittels Trilateration oder Fingerprinting möglich eine räumliche Position des Endgerätes zu berechnen.

Beacon Signale haben je nach Sendeleistung und Empfängerempfindlichkeit eine Reichweite von bis zu 100 Metern.

Die Vorteile liegen in der persönlichen Kundenansprache direkt am lokalen Verkaufsort. Außerdem bietet die Technologie in Verknüpfung mit Retail Analytics dem Einzelhändler die Chance, Kundenströme gezielt zu lenken und Kunden an bestimmten Positionen mit passenden Informationen – maßgeschneidert für den jeweiligen Kunden – zu versorgen.

Beacons werden üblicherweise zur Ortung in Innenräumen eingesetzt. Zum Beispiel im Einzelhandel, Retail oder Fashion, im Lebensmitteleinzelhandel, in Shopping Malls, in Smart Cities, im Industrie-Bereich, in öffentlichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen, Museen, Krankenhäusern und so weiter.

Der Möglichkeiten zur Nutzung von Beacons sind keine Grenzen gesetzt. Erfolgreiche Beispiele von Use Cases sind: mobile Werbung, Proximity Marketing, Indoor-Navigation, Asset Tracking, Zusendung von produktbezogenem Content wie Detailinformationen oder Rezepte, Gamification bis hin zur Automatisierung von Prozessen und vieles mehr.

Beacons verknüpfen die Online- und die Offline-Welten. Durch den immer stärker werdenden Onlinehandel gerät der stationäre Einzelhandel vermehrt unter Druck. Damit Retailer den Wandel für sich nutzen können, sind sie gefordert, ihre Verkaufskanäle – online, offline und mobil – stärker zu vernetzen. Eine gute Möglichkeit dafür sind Beacons. Denn mit ihrer Hilfe können stationäre Händler Kunden gezielt ansprechen und ihnen relevante und personalisierte Angebote direkt am Point-of-Sale (POS) übermitteln. Durch die Reichweite der Sender ist es auch möglich, Kunden auf der Straße anzusprechen und sie mit interessanten Angeboten oder Produktinformationen in das Geschäft zu locken.

Location Based Services sind standortbezogene Dienste. Diese werden eingesetzt, um Anwendern an einem gezielten Standort ausgewählte, das heißt speziell auf den Nutzer zugeschnittene, digitale Informationen bereitzustellen: Beispielsweise Marketing-Aktionen wie Werbung, Rabatte, Coupons oder auch Navigation, das Auffinden von Gegenständen und vieles mehr.

Nutzer benötigen ein eingeschaltetes mobiles Gerät mit aktivierter Bluetooth- sowie Ortungsfunktion. Viele Geräte der heutigen Generation haben Bluetooth bereits als standardmäßige Einstellung aktiviert, zum Beispiel zur drahtlosen Verwendung von Kopfhörern oder für die Auto-Freisprecheinrichtung. Außerdem benötigt der Nutzer eine Beacon-kompatible App. Bei der Installation der App auf dem mobilen Gerät muss der Nutzer dem Empfang von Push-Nachrichten oder Werbung zustimmen. Die Zustimmung kann jederzeit wieder entzogen werden.

Eine mobile App ist für die Nutzung und der Ausschöpfung der zahlreichen Potenziale, die sich mit den Bluetooth Low Energy Sendern ergeben, unabdingbar. OSRAM unterstützt bei der Integration der Beacon-Funktionalität. So kann eine bestehende App über ein Software Development Kit (SDK) in Kürze Beacon-fähig gemacht werden. Des Weiteren bietet OSRAM mit der EINSTONE Smart Retail Lösung die Möglichkeit, eine digitale Kundenkarte als Smartphone-App aufzusetzen – selbstverständlich im Corporate Design des Kunden. Mit der digitalen Kundenkarte kann ein neuer Kommunikationskanal zum Kunden eröffnet und zahlreiche mobil-affine Nutzer hinzugewonnen werden.

OSRAM bietet mit EINSTONE Smart Infrastructure die Möglichkeit, nur die EINSTONE Beacon-Module zu kaufen. Auf Basis der Beacon-Infrastruktur sind zahlreiche Use Cases möglich, wie Indoor Navigation, Proximity Marketing Services, Asset Tracking und vieles mehr.

Kern der EINSTONE Smart Retail Lösung ist die EINSTONE Suite. Diese Retail Analytics Plattform strukturiert und verknüpft die Daten aus allen Verkaufskanälen (online, offline, mobil) übersichtlich auf einer webbasierten Benutzeroberfläche. Stationäre Händler erhalten mit der EINSTONE Suite ein ganzheitliches Verständnis über ihre Endkunden und können passende Kaufanreize setzen.

Die EINSTONE Suite bietet durch die Verknüpfung mit der Beacon-Technologie Lösungen zu diversen Fragestellungen: Wie ist die Kaufhistorie eines einzelnen Kunden oder einer Kundengruppe? Welche Kampagnen wurden dem Nutzer ausgespielt? Welche Gutscheine hat der Kunde genutzt? Welche Stores hat der Kunde besucht und wie lange hat er sich in dem jeweiligen Store aufgehalten? Welche Produktpräferenzen hat der Kunde? u.v.m.

BLE ist eine Erweiterung der Bluetooth Funktechnik, welche durch kleine Datenpakete und kleine Sendeleistung auf geringe Energieaufnahme optimiert ist. BLE eignet sich daher insbesondere für mobile und batteriegetriebene Endgeräte und IoT Sensoren. BLE ist heute Standard in nahezu allen mobilen Geräten mit dem Betriebssystem iOS oder Android.

Der Vorteil von BLE liegt im geringen Energiebedarf und den geringeren Hardwarekosten im Vergleich zu Bluetooth Classic. Mit BLE werden in festen Intervallen kleine Datenpakete übermittelt. Bluetooth Classic erlaubt eine größere Datenrate und wird daher für Übertragung von Daten und Ton eingesetzt.

Near Field Communication, kurz NFC, hat eine sehr geringe Reichweite; maximal bis zu 10 Zentimeter. Beim Einsatz von NFC müssen Sender und Empfänger sehr nah beieinander platziert werden, damit die Daten übertragen werden können. Beacons bieten daher mit bis zu 100 Metern Reichweite, je nach örtlichen Gegebenheiten, vielfältigere Möglichkeiten.

Um bei großen Projekten den Überblick zu behalten und die eingesetzten Beacons zu überwachen, bietet sich eine Beacon Management Plattform an. Über den Beaconmanager werden die Beacons konfiguriert und ihnen bestimmte Aktionen zugewiesen.

Beacons werden über einen Beaconmanager konfiguriert. Die Einstellungen eines jeden Beacons sind anders, damit auf dem Smartphone unterschiedliche Aktionen ausgelöst werden. Jedem Beacon wird eine Identifikationsnummer zugeteilt. Diese wird anhand von vorab definierten Hauptinformationsbestandteilen in einem Datenpaket festgelegt. Diese Faktoren bestimmen den Beacon so genau, dass dieser später exakt zugeordnet werden kann. Beispiel:

- UUID (Universally Unique Identifier) = 16-Byte-Zeichenfolge zur Zuordnung von Beacons einer Gruppe, z.B. zu einem Unternehmensverbund. Jeder der Beacon innerhalb dieser Gruppe teilt dieselbe UUID.

- Major = 2-Byte-Zeichenfolge; z.B. um innerhalb des Unternehmensverbunds ein Unternehmen zu kennzeichnen

- Minor = 2-Byte-Zeichenfolge; um innerhalb des Unternehmens einzelne Beacons exakt zu identifizieren

Wenn Sie den OSRAM Configurator nutzen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an einstone@osram.com.

Je nach Hersteller lassen sich unterschiedliche Beacon-Signale mit nur einem Beacon verarbeiten. OSRAM kann mit der EINSTONE Beacon-Technologie pro Beacon bis zu fünf unterschiedliche Signale auslösen und verarbeiten.

Es gibt drei maßgebliche Beacon-Standards, die weltweit Verbreitung gefunden haben. Der erste Standard basiert auf dem iOS-Betriebssystem von Apple: iBeacon. Bei iBeacon handelt es sich um einen proprietären und geschlossenen Standard, mit welchem verschiedene Aktionen ausgelöst werden können. Der zweite Standard kommt von Google: das Eddystone-Format ist ein quelloffener Beacon-Standard. Außerdem gibt es noch das ebenfalls quelloffene Format AltBeacon.

OSRAM bedient mit EINSTONE alle drei Standards.

Gerne möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über die Technologie und die datenschutzseitige Sicht auf die Beacon-Technologie OSRAM EINSTONE vorstellen. Denn für OSRAM ist die datenschutzkonforme und -freundliche Anwendung ein wichtiges Anliegen.

Zur Technologie: Die Technologie basiert auf dem Prinzip Sender-Empfänger. Beispielweise werden in einem Raum oder an einem Ort kleine Sender als Signalgeber platziert, deren einzige Funktion es ist, in einem festgelegten Zeitintervallen Signale zu senden. Diese Signale bestehen lediglich aus einer Kombination aus Zahlen und Buchstaben. Kommt nun z.B. ein Besucher eines Kaufhauses mit einem Smartphone und einer darauf installierten Mobile-App des Kaufhauses, die für den Empfang des Beacon-Signals konfiguriert ist, in die Reichweite eines solchen Beacon-Senders, empfängt das Handy das Signal und übergibt es an die App. Diese führt dann eine bestimmte, vorher von dem Kaufhausbetreiber festgelegte Aktion, wie z.B. eine bestimmte Rabatt-Information, aus.

Zum Datenschutz: Das Beacon selbst ist nur ein Sender, der keine Daten empfangen oder verarbeiten kann. Der Sender ist auch keiner bestimmten Person zugeordnet, sondern nur einem Ort oder Raum. Unter diesen Voraussetzungen sind der Einsatz und der Betrieb des Senders datenschutzrechtlich unbedenklich. Im Gegensatz zum Beacon werden auf der installierten App Informationen empfangen und verarbeitet. Ist die App mit einem Nutzerkonto verbunden (z.B. im Rahmen eines Kundenbindungsprogramms), entsteht ein Personenbezug für den Anbieter der App.

Durch diesen Personenbezug ist eine Verarbeitung der Daten grundsätzlich nur mit einer Einwilligung des Nutzers möglich. Da der Nutzer die App aktiv auf seinem Smartphone installieren muss, ist dieser vor der Installation der App in einer Datenschutzerklärung datenschutzkonform über die Datenverarbeitung und die Berechtigungen der App zu informieren.

Unser Fazit: Der Beacon an sich ist datenschutzrechtlich unbedenklich, da dieser in der Regel keine personenbezogenen Daten empfängt oder verarbeitet. Derjenige, der die Beaconfunktion im Rahmen einer App anbieten und nutzen möchte, hat die Möglichkeit (insbesondere bei Verknüpfung mit Nutzerkonten) personenbezogene Daten zu erheben und zu nutzen. Er ist daher in der datenschutzrechtlichen Verantwortung, den Nutzer/Kunden in einer Datenschutzerklärung über die geplante Datenverarbeitung zu informieren. (Stand 05/2017)

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