Neues Glanzstück in Rom

Die Beleuchtung des Petersdoms im Vatikan

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Installation der neuen Beleuchtung im Petersdom fast abgeschlossen

Er ist einer der faszinierendsten Sakralbauten und Ziel von Millionen Menschen aus aller Welt: der Petersdom in Rom. Seine einzigartige Schönheit wird die Besucher künftig mehr denn je in Staunen versetzen. Modernste LED-Technologie von OSRAM macht Meisterwerke, welche bisher nur zu erahnen waren, in voller Schönheit sichtbar.

Die Installationsarbeiten zur neuen Beleuchtung im Petersdom sind fast abgeschlossen. Während der Installationsphase werden fast 20 Kilometer Kabel verlegt und 700 LED-Spezialleuchten in bis zu 136 Metern Höhe eingebaut.

Am 25. Januar 2019 wird die offizielle Einweihung in einer der größten Kirchen der Welt gefeiert, die auch das Zentrum des katholischen Glaubens ist. Über 100.000 LED werden die Basilika dann in neuem Licht erstrahlen lassen.

Fertigstellung am 25. Januar 2019

LED-Technik von OSRAM hat sich bereits für die Beleuchtung der Sixtinischen Kapelle, der Stanzen des Raffael und auch des Petersplatzes bewährt. Auch im Falle des Petersdoms wird das Beleuchtungskonzept auf zwei Säulen beruhen: auf der Kompetenz der Direktion der technischen Dienste der Vatikanstadt und auf der fortschrittlichen digitalen Lichttechnologie von OSRAM. „Für die hochmoderne LED-Beleuchtung der Sixtinischen Kapelle erhalten wir weltweit Anerkennung. Es freut uns, dass wir nun mit der Beleuchtung des Petersdoms unsere Kompetenz als Anbieter komplexer Lichtlösungen in großem Maßstab erneut unter Beweis stellen können“, sagte Olaf Berlien, CEO der OSRAM Licht AG.

OSRAM und die Direktion der technischen Dienste des Vatikans arbeiten gemeinsam an der neuen Beleuchtung für den Petersdom.

Der Petersdom ist die größte Kirche der Welt und das Zentrum des Katholizismus. Die Technische Leitung der Vatikanstadt (Servizi Tecnici del Governatorato dello Stato della Città del Vaticano) und die Dombauhütte von St. Peter haben sich für die LED-Technologie von OSRAM entschieden, um die Innenbeleuchtung der Basilika zu erneuern. Der Innenraum wird dadurch in seiner ganzen Pracht, Großartigkeit und architektonischen Komplexität in neuem Glanz aufleben. Die verwendeten innovativen LED-Lichtquellen sorgen künftig nicht nur für ein einzigartiges Erlebnis, ähnlich wie es bereits durch die Beleuchtung der Sixtinischen Kapelle 2014 realisiert wurde, sondern ermöglichen auch eine Energieeinsparung um rund 85 Prozent.

Der Petersdom, in dem bis zu 20.000 Menschen Platz finden, ist rund 190 Meter lang, die Breite der drei Kirchenschiffe beträgt je 58 Meter, das zentrale Kirchenschiff weist bis zum höchsten Punkt des Gewölbes eine Höhe von knapp 46 Metern auf und die Kuppel erreicht eine Höhe von etwa 136 Metern bis zum Kreuz. Die Innenräume, die durch großflächigen Mosaikschmuck geprägt werden, bilden das wertvolle Schmuckkästchen für einige der berühmtesten Kunstwerke der Welt, darunter der Baldachin von Bernini und die Statue Pietà von Michelangelo.

Die Beleuchtung kann je nach Nutzung angepasst werden. Das neue Beleuchtungssystem betont künftig die Merkmale der verwendeten Materialien und die Architektur selbst, wobei die Plastizität der Skulpturen und Marmorteile sowie der Architektur zur Geltung gebracht wird. Die Entscheidungen in diesem Bereich wurden gemeinsam getroffen: Dabei lieferten die technischen Dienste des Governatorats der Vatikanstadt und die Dombauhütte von St. Peter wichtige Beiträge und die Vatikanischen Museen brachten ihre künstlerische Kompetenz ein.

Über 100.000 lichtstarke LED in rund 700 maßgeschneiderten Leuchten

Über 100.000 lichtstarke LED wurden mitsamt der elektronischen Steuerung in rund 700 maßgeschneiderte Leuchten integriert: Sie sind besonders flach, um optisch nicht zu stören, und kommen ohne UV-Strahlungsanteil aus, um die Kunstwerke zu schonen.

Das digitale Licht im Petersdom wird bis zu zehnmal heller leuchten als zuvor und gleichzeitig 80 Prozent weniger Energie verbrauchen. Auch die Zahl der Leuchten ist im Vergleich zur vorherigen Beleuchtung um 80 Prozent verringert.

Die warmweiße indirekte Beleuchtung der Gewölbedecken wird die goldenen Farbtöne der Decke besonders zur Geltung bringen. Die Details des mit circa 10.000 Quadratmetern größten Mosaiks der Welt werden in nie dagewesenem Glanz erstrahlen. Durch die direkte warmweiße Beleuchtung von Boden und Wandbereichen werden die täglich bis zu 45.000 Besucher die Atmosphäre in der Basilika ganz neu erleben.

Nach den Beleuchtungsprojekten für die Sixtinische Kapelle, die Stanzen des Raffael und den Petersplatz, steht das Meisterstück nun kurz vor der offiziellen Inbetriebnahme: Am 25. Januar ist es soweit!

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