Michelangelo in neuem Licht


Die weltberühmten Fresken und Kunstwerke in der Sixtinischen Kapelle in Rom erstrahlen in nie gesehener Pracht und Präzision – ein LED-technisches Meisterwerk von OSRAM

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Sixtinische Kapelle

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Die Sixtinische Kapelle in Rom ist weltberühmt und beherbergt einige der bedeutendsten Gemälde der Geschichte. Der spirituell und kulturell bedeutende Ort, an dem seit Jahrhunderten Päpste gewählt werden und Michelangelos Fresken täglich Zehntausende Besucher in ihren Bann ziehen, erstrahlt künftig in neuem LED-Licht – dank OSRAM.

Hochmoderne OSRAM Lampen mit OSRAM LEDs ermöglichen den jährlich 4,5 Millionen Besuchern der Sixtinischen Kapelle beste Sicht auf die Fresken von Michelangelo. Eine gleichmäßige Ausleuchtung, beste Sichtbarkeit der Farben und natürlich der konservatorische Schutz stehen dabei im Mittelpunkt.

7.000 OSRAM LED erleuchten die Sixtinische Kapelle

OSRAM hat für die Sixtinische Kapelle eine LED-Lichtlösung entwickelt, die Maßstäbe bei Energieeffizienz und Lichtqualität setzt. Der Wunsch nach absolut blendfreier Ausleuchtung, die strikten konservatorischen Vorgaben und die immense historische Bedeutung der Kapelle und der weltweit einzigartigen Kunstwerke ergaben zusammen die Notwendigkeit einer technisch individuellen und hochwertigen Beleuchtungslösung.

360° Rundgang durch die Sixtinische Kapelle

Die besonders kunstschonende Installation erlaubt eine vielfach höhere Beleuchtungsstärke: etwa 50 bis 100 Lux (zuvor fünf bis zehn Lux) sorgen dafür, dass man die Kunst gut erkennen kann, ohne dadurch deren Alterung zu beschleunigen. Die immense Farbvielfalt und die 3D-Effekte in der berühmten Kunst Michelangelos kommen für Besucher nun erstmalig vollständig zur Geltung. Zudem verbraucht die Beleuchtungslösung bis zu 90 Prozent weniger Strom als die zuvor installierte Variante.

Die Sixtinische Kapelle im Vorher-Nachher-Vergleich

Sixtinische Kapelle ©Copyright – Governatorato dello Stato della Città del Vaticano – Direzione dei Musei

Mit OSRAM-Beleuchtung

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Mit OSRAM-Beleuchtung (ein Klick auf den orangefarbenen Punkt zeigt, wie es vorher war)

Sixtinische Kapelle ©Copyright – Governatorato dello Stato della Città del Vaticano – Direzione dei Musei

Ohne OSRAM-Beleuchtung

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Ohne OSRAM-Beleuchtung

Sixtinische Kapelle ©Copyright – Governatorato dello Stato della Città del Vaticano – Direzione dei Musei

Mit OSRAM-Beleuchtung

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Mit OSRAM-Beleuchtung (ein Klick auf den orangefarbenen Punkt zeigt, wie es vorher war)

Sixtinische Kapelle ©Copyright – Governatorato dello Stato della Città del Vaticano – Direzione dei Musei

Ohne OSRAM-Beleuchtung

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Ohne OSRAM-Beleuchtung

Die berühmten Fresken in neuem Glanz

Bevor die Kapelle erstmals in neues Licht getaucht wurde, hatte ein internationales Team von OSRAM mehr als drei Jahre an dem neuen Beleuchtungssystem gearbeitet. Die Mannschaft war für die technische Ausstattung und die Koordination des Projekts verantwortlich. Mit an Bord waren zwei weitere Unternehmen und eine Universität sowie natürlich der Auftraggeber: der Vatikan.

Unter der Führung des Projektleiters aus München erbrachten die Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker und Lichtdesigner des Konsortiums Höchstleistungen. Die Liste der Aufgaben war lang: Beleuchtungsstärke und Farbwiedergabe sollten deutlich besser werden, der Energieverbrauch um mindestens 60 Prozent sinken. Die Helligkeit des Lichts sollte vollständig dimmbar sein und die spektrale Verteilung sollte sich auf die Pigmente der Michelangelo-Fresken einstellen lassen. So wollte man die bestmögliche Lichtfarbe erreichen. „Es ging aber auch darum, etwas zu beweisen“, erinnert sich der Projektleiter. „Wir wollten zeigen, dass LED-Licht die Kunstwerke der Renaissance weitaus weniger beeinträchtigt als jede andere Lichttechnologie.“

Die Arbeitsbedingungen waren ungewohnt. Nicht selten waren die OSRAM-Mitarbeiter bis tief in die Nacht hinein am Werk, denn die Arbeiten konnten erst am Abend beginnen, wenn der letzte Besucher die Kapelle verlassen hatte. Aus Sorge um Beschädigungen wurden zur Befestigung der Leuchten keine Löcher in die Wände der Kapelle gebohrt. Sie wurden, verborgen hinter einem Sims, auf speziell angefertigten Carbonmatten montiert, die auf das Gestein geklebt wurden. Ein neues, bislang einmaliges Verfahren.

Ein in puncto Lichtverteilung speziell an die Architektur angepasstes und hinsichtlich der spektralen Verteilung für die Farbpigmente optimiertes System mit 40 leistungsstarken und besonders energieeffizienten LED-Flutern sorgt für eine indirekte, gleichmäßige Ausleuchtung von Decke und Wänden der Kapelle. Zehn ausfahrbare LED-Strahler erhellen bei Bedarf den Boden und den Altarbereich, zum Beispiel während des Konklaves.

Das Video zum Projekt

Pressekontakt zum Thema "Sixtinische Kapelle"