Licht ist mehr als man sieht.

Gutes Licht sorgt nicht nur dafür, dass wir besser sehen und gesehen werden. Es hat auch Effekte, die über den visuellen
Aspekt hinausgehen.

Die innovativen Human Centric Lighting-Konzepte und -Lösungen von OSRAM Lighting Solutions erzielen ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen visuellem Sehkomfort, biologischer Wirkung und emotionaler Wahrnehmung als Unterstützung des Menschen in seinem architektonisch-funktionalen Umfeld. Abgestimmt auf die Tagesszeit und die jeweiligen Sehaufgaben wirken unsere HCL-Lösungen aktivierend, entspannend oder auch neutral. Wir arbeiten hierbei sowohl mit Kunstlicht als auch mit natürlichem Licht bzw. verbinden beides sinnvoll.

Dabei gilt grundsätzlich: Das beste Licht ist das natürliche Licht. Unsere HCL-Kunstlicht-Lösungen kommen diesem Ideal deshalb möglichst nahe – und sind damit auch die ideale Ergänzung und Verstärkung für das natürliche Tageslicht und moderne Tageslichtsysteme von OSRAM Lighting Solutions.

Mehr Konzentration und Kreativität durch biologisch wirksames Licht

Licht beeinflusst, wie wir uns fühlen und arbeiten. Wenn es biologisch wirksam ist, kann es dabei zudem noch aktivierend oder entspannend wirken. Entspannend wirkt warmes Licht mit höherem Rotanteil. Biologisch aktivierend wirkt Licht mit größeren Blauanteilen bzw. höheren Farbtemperaturen. (Dieses ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem schädlichen UV-Licht in der Spektralverteilung des Sonnenlichts.)

Licht mit ausgeprägtem Blauanteil findet gegenüber dem warmen Licht effektiver Eingang in die aktivierenden Zentren unseres Gehirns und das Steuerzentrum für unsere innere Uhr. So erhöht es Wachheit, Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit. Am stärksten ist die biologische Wirkung, wenn das Licht von einer großflächigen Quelle – in Anlehnung an das Sonnenlicht – von oben kommt.

Chronobiologie und circadianer Rhythmus

Der Lebensstil der Menschen in westlichen Kulturkreisen weicht immer mehr von den Rahmenbedingungen, die die biologische Uhr vorgibt, ab.

Die Chronobiologie untersucht die zeitliche Organisation physiologischer Prozesse und wiederholter Verhaltensmuster von Organismen. Sie gewann in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung, da unsere Lebensweise immer häufiger unserer biologischen Uhr (dem circadianen Rhythmus bzw. Schlaf/Wach-Rhythmus) zuwiderläuft.

Denn Menschen verbringen immer mehr Zeit in Innenräumen, wo das Helligkeitsniveau selten höher als 500 Lux liegt. Im Freien beträgt die Lichtstärke zwischen 8.000 lx und bis zu 100.000 lx. Durch ein fortwährendes Lichtdefizit kann es zu Schlaf- und Essstörungen, Energielosigkeit bis hin zu Depression kommen.

Circadianer Rhythmus und Chronotypen

Als Chronotyp werden die verschiedenen Kategorien von Menschen bezeichnet, die aufgrund ihrer inneren biologischen Uhr physische Merkmale – wie z. B. Hormonspiegel, Körpertemperatur, Schlaf- und Wachphasen, Leistungsvermögen – zu unterschiedlichen Tageszeiten in unterschiedlicher Ausprägung besitzen. Die Aktivitätszyklen der drei Hauptgruppen (s. Graphik) sind um ca. zwei Stunden verschoben.]

Beim sogenannten „Social Jetlag“ stimmt der innere Schlaf-Wach-Rhythmus nicht mit den gesellschaftlichen Zeitplänen überein. Folge ist eine Behinderung des Leistungsvermögens aufgrund von chronischem Schlafdefizit, mangelnder Schlafqualität und Müdigkeit am Tag.

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