Richtig. Individuell. Geplant.

Auf Basis der bestehenden allgemeingültigen Normen für Bürobeleuchtung entwickelt OSRAM Lighting Solutions maßgeschneiderte Human Centric Lighting-Konzepte.
Rechnen Sie mit uns!

Schlüssel zum Erfolg eines jeden HCL-Konzeptes – also das Wohlbefinden des Menschen – sind individuelle Planung und genaue Abstimmung auf das jeweilige Projekt. Human Centric Lighting-Lösungen von OSRAM Lighting Solutions setzen basierend auf den allgemeingültigen Regelungen und Normen bei der visuellen Wahrnehmung des Menschen an. Sie wirken, der Tageszeit gemäß, aktivierend, entspannend oder auch neutral. Ausgangspunkt und Grundlage für diese biologisch-emotionale Wirkung ist die ganzheitliche Einbindung der HCL-Lösung in den architektonischen Kontext. Das Design und die Interaktion der Leuchte mit dem Raum und all seinen Elementen sind ausschlaggebend.

Aus energetischen Gesichtspunkten erfordern HCL-Lösungen etwas mehr Aufwand als reine An/Aus-Lösungen. In beiden Fällen aber legt die EnEV, als Planungsgrundlage für den energieeffizienten Betrieb von Gebäuden, die Rahmenbedingungen fest. In Zeiten hocheffizienter LED-Technologie sowie smarter LMS-Lösungen unterscheiden sich OSRAM Lighting-Solutions HCL-Konzepte und -Lösungen hier allerdings nur marginal von konventionellen LED-Lösungen. Allerdings mit einem deutlichen Unterschied hinsichtlich Lichtqualität, Wohlbefinden, Flexibilität und Aufwertung des „Lebensraums Büro“.

Licht ist individuell

Moderne Bürobeleuchtung -
der Mensch im Mittelpunkt

Hier die Broschüre runterladen

Wichtige Gütekriterien für funktionale Bürobeleuchtung

Für Europa legt die Norm EN 12464­1 die Mindestanforderungen an die Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen fest und bildet die Grundlage für die Planung von Bürobeleuchtung. Anhand verschiedener Gütekriterien werden je nach Sehaufgabe genaue Vorschriften formuliert.

Für ein entsprechendes Beleuchtungsniveau sorgt die Beleuchtungsstärke im Zusammenspiel mit dem Reflexionsgrad. Da Blendung das Sehvermögen und damit das Wohlbefinden herabsetzt, ist eine Blendungsbegrenzung oder auch komplette Entblendung wichtig. Die Bildschirmarbeitsplatztauglichkeit hängt von der anliegenden Leuchtdichte, dem Einfallwinkel und den verwendeten Bildschirmen ab.

Die Lichtfarbe (Farbtemperatur) hat Einfluss auf die Stimmung. Warmweiß wirkt eher beruhigend, Neutralweiß eher anregend. Der Farbwiedergabe­Index Ra misst die Wiedergabe der Farben im Vergleich zur Farbdarstellung bei Tageslicht, das die beste Farbwiedergabe hat. Für Büros ist Ra ≥ 80 gefordert. Die Lichtverteilung beeinflusst Sehleistung und Sehkomfort. Die Lichtrichtung ist ebenfalls von Bedeutung. Alles soll deutlich und auf angenehme Weise erkennbar sein, mit ausgewogenen Kontrasten sowie ausgewogenem Verhältnis zwischen diffusem und gerichtetem Licht.

Die 10 Leitlinien der HCL-Planung

Das Tageslicht nutzen
Tageslicht ist evolutionsbedingt unser wichtigster Zeit-/Taktgeber. Tageslicht bietet die höchste Lichtqualität in Bezug auf die spektrale Verteilung und Farbqualität im sichtbaren Spektrum, im nicht sichtbaren Spektrum beinhaltet Sonnenlicht viele gesundheitsfördernde Anteile. Nutze soweit wie möglich das natürliche Tageslicht bei der Konzeption der Beleuchtungsplanung. Dabei ist darauf zu achten, dass möglicherweise störende Wirkungen, wie Blendung oder zu hoher Wärmeeintrag durch direktes Sonnenlicht, vermieden werden.

Das richtige Licht zur richtigen Zeit
Sei Dir der Aufgabenstellung bewusst und plane die Lichtlösung sowohl für die visuelle als auch für die nicht-visuelle Wahrnehmung. Biologisch wirksames Licht ist insbesondere morgens nach vorangegangener Dunkelheit wirksam, warmweißes Licht am Abend fördert die Entspannung und das zur „Ruhe kommen“.

Empfehle dem Kunden auch für das eigene Licht zu Hause den Umgang mit dem richtigen Licht zur richtigen Zeit. Soweit möglich sollen die Wirkungen aller Lichtquellen berücksichtigt werden, auch derjenigen, welche nicht unmittelbar für die Beleuchtung gedacht sind, wie beispielsweise Computerbildschirme.

Ökologisch und nachhaltig planen
Bringe das Licht nur dorthin, wo es benötigt wird und für das Wohlbefinden erforderlich ist.

Das ist immer dort, wo sich Menschen für längere Zeit aufhalten. In selten genutzten Bereichen ist HCL nicht erforderlich. Plane ein sinnvolles und dynamisches Lichtmanagementsystem ein, nutze die Tageslichtressourcen, bringe dich aktiv in die Raumgestaltung ein und, falls möglich, prüfe, ob sich das LMS an die ggf. bestehende Gebäudesystemtechnik anbinden lässt. Versuche die Nutzer für einen bewussten Lichtumgang zu sensibilisieren.

Nutzerbezogen planen
Für wen ist die Lichtlösung und welche nutzerspezifischen Informationen muss ich bei der Auslegung und Planung berücksichtigen? Wann kommen die ersten und wann die letzten Personen an den Arbeitsplatz (Chronotypen)? Die Lichtlösung sollte die Raumwahrnehmung positiv beeinflussen, ältere Menschen benötigen mehr Licht als jüngere.

Anwendungsbezogen planen
Analysiere die Aufgabenstellung – was ist das Ziel von Human Centric Lighting in der entsprechenden Applikation – und zeige die Potentiale auf; Mensch im Mittelpunkt – Wohlbefinden, Konzentration und Leistungsbereitschaft werden positiv beeinflusst.

Architektonisch planen
Plane materialgerechtes Licht, die Lichtlösung muss Teil der Architektur sein und diese unterstützen. Mit Licht zonieren und leiten, mit Licht gestalten und inszenieren, mit Licht ein Spannungsverhältnis aus Licht und Schatten schaffen – berücksichtige unbedingt die visuellen Lichtwirkungen. Bedenke, dass Oberflächen Licht absorbieren und nur teilweise reflektieren.
Da melanopische Wirkungen hauptsächlich durch blaues Licht vermittelt werden, können kräftige Farben, die ins Rote, Braune, Gelbe gehen, die Wirkung dramatisch reduzieren, da sie Blau absorbieren.

Den Himmel in die den Innenraum holen
Mach Dich der Lichtqualität des Tageslichtes bewusst, plane großflächiges Licht (entweder breitabstrahlendes Indirektlicht oder Lichtdecken) für kaltweiße Beleuchtung über den Tag in Anlehnung an die Himmelskalotte und warmweißes Licht in Anlehnung an die Beleuchtungsqualität durch die Sonne. Nutze für den Abend Licht, welches aufgabenbezogen ist und Decken oder Wände nur soweit aufhellt, dass ein Höhlencharakter vermieden wird und die melanopische Wirkung möglichst gering ist.

Mehr als eine Lichtfarbe berücksichtigen – Dynamisches Licht planen
Denke an das Tageslicht und die örtliche und zeitliche Verteilung von warm- und kaltweißen Lichtfarben und Helligkeiten, plane kühle Lichtfarben mit hohen Beleuchtungsstärken und warmweiße Lichtfarben mit geringen Helligkeiten, kaltweißes Licht führt zu biologischer Aktivierung, warmweißes Licht wirkt positiv auf Entspannung und Beruhigung.

Circadian wirksame Lichtabläufe unterstützen den menschlichen Tagesrhythmus, kurzfristige „Lichtduschen“ können zeitgenau zur gezielten Aktivierung beitragen, der natürliche Tageslichtverlauf ist das konzeptionelle Vorbild.

Die richtigen Komponenten planen
Plane mit Pendelleuchten, die direkt und indirekt strahlen, mit Wandflutern, Stehleuchten oder Lichtdecken flächige, kühle oder dynamisch weiße Beleuchtung für Decke und Wände. Setze Downlights oder Strahler für warmweißes Akzentlicht ein, wähle stets eine Lösung aus Kombinationen von dynamischem Lichtmanagement und Leuchten, um einen optimalen HCL-Planungsansatz umzusetzen, verwende Komponenten mit dokumentierten melanopischen Daten.

Zu den Innenleuchten

Normgerecht planen
Bei allen HCL-Beleuchtungskonzepten steht die normkonforme Ausleuchtung des Arbeitsplatzes im Vordergrund, Auskunft hierzu geben einschlägige regionale Regelwerke zur Beleuchtung. Aufbauend auf dieser Basis kommen additiv aktivierende Konzepte zum Einsatz. Empfehlungen zur richtigen Planung mit biologisch aktivem Licht finden sich zum Beispiel in der DIN SPEC 67600 und DIN Spec 5031-100.

HCL-Beleuchtungskonzept: Den Himmel in den Innenraum holen

Das beste Licht kommt von der Sonne. Unsere HCL-Konzepte verfolgen genau dieses Ideal. Deshalb sind HCL-Konzepte OSRAM Lighting-Solutions an dem Verlauf des natürlichen Tageslichts orientiert und binden diese wertvolle, kostenlose Ressource, wo möglich, immer mit ein.

Dank herausragender technischer Lösung – wie zum Beispiel bei der Office-Leuchte Scriptus ist es darüber hinaus möglich, den Himmel in den Innenraum zu holen:

Über den getrennt steuerbaren TW-Weißanteil im Direkt- und Indirekt-Anteil der Scriptus lässt sich die Blaulichtverteilung über den gesamten Tagesverlauf individuell gestalten. So kommt sie im Indirekt-Anteil tatsächlich dem realen Tagelichtverlauf gleich und bietet im Direkt-Anteil zugleich die Möglichkeit der individuellen Wahl der Lichtatmosphäre.

Dem Himmel ganz nahe: Einer der wesentlichen Bausteine für eine echte HCL-Lösung.

Entdecken Sie mehr zu Lichtlösungen für Office-Welten:

HCL-Produkte HCL-Technologie Zu Wirkung von HCL HCL-Konzepte Dynamisches Licht

Erfahren Sie mehr über Lichtlösungen für Office-Welten –mit Human Centric Lighting (Konzepten).