Die erste Infrarot-LED mit 940 nm für die 2D-Gesichtserkennung sorgt für IR-Kamerabilder in guter Qualität und reduziert den „red glow“.

Neue Infrarot-LED von Osram für 2D-Gesichtserkennung

Synios P2720 reduziert mit einer Wellenlänge von 940 nm den „red glow“

21.02.2018 | Fachpresse

Smartphones, Tablets und Co. lassen sich heutzutage auf ganz unterschiedliche Art und Weise entsperren: per Passwort, Scan des Fingerabdrucks oder auch durch Auslesen der Iris. Eine weitere Methode ist die 2D-Gesichtserkennung. Hierbei leuchtet die infrarote Lichtquelle das Gesicht des Nutzers aus, eine IR-Kamera zeichnet das entsprechende Bild auf. Im Anschluss gleicht das System die davor zur Identifizierung gespeicherten Bilder nach charakteristischen, zweidimensionalen Merkmalen ab. Stimmen die Daten, wie Breite des Mundes, Länge des Nasenrückens oder Abstand der Augen, überein, wird das Gerät entsperrt.

Die erste Infrarot-LED mit 940 nm für die 2D-Gesichtserkennung sorgt für IR-Kamerabilder in guter Qualität und reduziert den „red glow“.

Durch die Wellenlänge von 940 nm reduziert die Synios P2720 den sogenannten „red glow“. Damit gemeint ist ein sichtbares rotes Leuchten, das bei infraroten Lichtquellen im kurzwelligen Infrarotbereich vorkommen kann. Bisher war die Sensitivität von IR-Kameras nur dann gut, wenn eine Lichtquelle mit einer Wellenlänge von 850 nm verwendet wurde. Durch die Weiterentwicklung der Kameras (höhere Sensitivität in längeren Wellenlängenbereichen) können nun auch 940 nm Lichtquellen eingesetzt werden – was wiederum die Gesamtleistung des Systems verbessert.

Bei der Gesichtserkennung oder auch bei Eye-Tracking-Systemen ist eine helle und gleichmäßige Ausleuchtung des Gesichts bzw. der Augen des Nutzers besonders wichtig. Die Synios P2720 punktet mit einer überragenden Performance von 1.150 mW bei 1 A. Dank dieser hohen Gesamtleistung leuchtet sie mit einer Strahlungsintensität von

360 mW/sr.

Die neue Synios P2720 verfügt über den gleichen Footprint wie die 850 nm-Variante. Mit nur 2,0 mm x 2,75 mm x 0,6 mm eignet sich die IRED daher besonders für bauraumkritische Anwendungen. Die IRED hat keine Optik. Durch ihre kompakten Abmessungen kann der Kunde je nach Anforderung eine sekundäre Optik verbauen.

„Jeder möchte die Daten auf seinen mobilen Begleitern so sicher wie möglich verwahrt wissen“, erläutert Nina Reiser, Marketing Manager für den Bereich Emitter Laser Sensor bei Osram Opto Semiconductors. „Unsere extrem leistungsstarke und helle IRED leuchtet die persönlichen Charakteristika im Gesicht des Nutzers exakt aus und trägt somit dazu bei, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf das jeweilige Gerät bekommen.“

Mit der IRED für die 2D-Gesichtserkennung erweitert Osram Opto Semiconductors sein bestehendes Portfolio für biometrische Verfahren. Die neue Synios P2720 ist bereits für erste Kundenprojekte verfügbar.

Technische Information:

Pressekontakt: Simon Thaler

Pressekontakt

Simon Thaler
simon.thaler@osram-os.com
T: +49 941 850 1693

ÜBER OSRAM

OSRAM, mit Hauptsitz in München, ist ein weltweit führendes Hightech-Unternehmen mit einer über 110-jährigen Geschichte. Die überwiegend halbleiterbasierten Produkte ermöglichen verschiedenste Anwendungen von Virtual Reality bis hin zum autonomen Fahren sowie von Smartphones bis zu vernetzten intelligenten Beleuchtungslösungen in Gebäuden und Städten. OSRAM nutzt die unendlichen Möglichkeiten von Licht, um das Leben von Menschen und Gesellschaften zu verbessern. Mit Innovationen von OSRAM werden wir künftig nicht nur besser sehen, sondern auch besser kommunizieren, uns fortbewegen, arbeiten und leben. OSRAM beschäftigte Ende des Geschäftsjahres 2017 (per 30. September) weltweit rund 26.400 Mitarbeiter und erzielte in diesem Geschäftsjahr einen Umsatz von über 4,1 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist an den Börsen in Frankfurt am Main und München notiert unter der WKN: LED 400 (Börsenkürzel: OSR). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.osram.de.