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07.04.2003 zurück
 

500 neue Arbeitsplätze:

Modernste Opto-Chipfabrik der Welt in Regensburg eröffnet

REGENSBURG - Mit der modernsten Opto-Chipfabrik der Welt, die heute im Regensburger Industriegebiet Burgweinting eröffnet wurde, kann Osram bis 2005 seine Produktionskapazität für Opto-Halbleiter verdoppeln.

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Quelle: OSRAM
Zoom

Dr. Wolf-Dieter Bopst, Vorsitzender der Geschäftsführung des Lichtherstellers: "Damit schaffen wir die Voraussetzung dafür, in diesem dynamisch wachsenden Markt mittelfristig die Nummer eins zu werden." Marktforschungsinstitute erwarten bei Opto-Halbleitern jährlich zweistellige Steigerungsraten.

Der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, Dr. Otto Wiesheu, erklärte bei der Eröffnungsfeier, das Beispiel des Weltkonzerns Osram zeige, wie man sich mit einer Zukunftstechnologie im globalen Wettbewerb erfolgreich behaupten kann. Damit sei man auf dem richtigen Weg.

Das Investitionsvolumen für die neue Fabrik liegt bei rund 120 Mio. Euro. Bopst rechnet mittelfristig mit einer Mitarbeiterzahl von 1.600, das heißt, mit rund 500 neuen Arbeitsplätzen. Die Investition wird vor allem deshalb in Regensburg getätigt, weil Osram bisher schon in der Donaustadt mit hochqualifizierten Mitarbeitern Opto-Chips produziert. Im Einzugsgebiet der Stadt stehen darüber hinaus weitere gut ausgebildete Arbeitskräfte zur Verfügung. Außerdem ist es bei der Opto-Chipfertigung wichtig, dass sie in der Nähe der Entwicklungsabteilung stattfindet, die ebenfalls bereits in Regensburg angesiedelt ist.

Opto-Halbleiter haben für Osram eine strategische Bedeutung, da Leuchtdioden immer mehr Anwendungsfelder erobern. Die winzigen leuchtenden Chips werden heute dort eingesetzt, wo Miniaturisierung, lange Lebensdauer und farbiges Licht gefragt sind: im Auto, in der Signal- und Effektbeleuchtung. Langfristig werden LED für die gesamte Automobilbeleuchtung eingesetzt werden - bis zum Frontscheinwerfer - und sich auch ihren Platz in der allgemeinen Raumbeleuchtung erobern.

Die neue Regensburger Fabrik zur Herstellung von Chips für Leuchtdioden (LED), Laserdioden und Sensoren wurde auf einem 36.000 m² großen Areal errichtet, das noch Erweiterungsmöglichkeiten bietet. Die jetzige Reinraumfläche beträgt 3.300 m².

Die am bisherigen Standort Regensburg-West vorhandene Reinraumfläche reichte für den vorgesehenen starken Kapazitätsausbau nicht mehr aus. Jetzt erfolgt ein Parallelbetrieb der beiden Werke bis in zwei Jahren der komplette Umzug an den neuen Standort stattfinden wird.

Die Osram Opto Semiconductors GmbH, Regensburg, ist eine Tochtergesellschaft von Osram. Sie nimmt im weltweiten Opto-Markt Platz zwei ein und bietet ihren Kunden Produkte, die auf Halbleitertechnologie basieren - in den Bereichen Beleuchtung, Sensorik und Visualisierung. Mit Standorten in Regensburg, San José (USA) und Penang (Malaysia) erwirtschaftete das Unternehmen im Geschäftsjahr 2002 (Ende September) mit rund 3.370 Mitarbeiter einen Umsatz in Höhe von 309 Millionen Euro. Der Gesamtumsatz von Osram, dem zweitgrößten Lampenhersteller der Welt, belief sich auf 4,4 Milliarden Euro bei weltweit über 35.000 Mitarbeitern.

500 neue Arbeitsplätze:
Modernste Opto-Chipfabrik der Welt in Regensburg eröffnet
Osram entwickelt sich vom klassischen Glühbirnenhersteller immer mehr zu einem High-Tech-Unternehmen der Lichtindustrie. In der neuen Regensburger Fabrik werden unter Reinraumbedingungen leuchtende LED-Chips hergestellt. Bei der Oberflächenbearbeitung der Chips spielen Chemikalien eine wichtige Rolle. Auf unserem Bild prüft die Facharbeiterin Bettina Froschauer ein Einspeiseventil.

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Quelle: OSRAM
Zoom

 

Pressekontakt:

OSRAM

Christian Bölling
Tel: +49-89-6213-2597
Fax: +49-89-6213-3457
Email: c.boelling@osram.com