Presseinfos
Bilanzpressekonferenz
Innovationen als Erfolgsmotor von Osram
- Umsatz steigt währungsbereinigt um 6% auf 4,2 Mrd. EUR
- Erhebliche Verbesserung der Bereichsergebnis-Marge auf 9,8%
- Weiterer Umsatz- und Ergebnisanstieg für 2004 erwartet
Innovationen sind die Triebkraft des Erfolgs von Osram. Im Geschäftsjahr 2003 (1. Oktober 2002 bis 30. September 2003) konnte Osram eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung erzielen und sieht auch für 2004 noch weiteres Verbesserungspotenzial. Dr. Wolf-Dieter Bopst, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Osram, wertete dies angesichts der konjunkturell schwachen Zeiten als solide Leistung. "Dies ist das Resultat unserer langfristigen Unternehmensstrategie mit den Schwerpunkten Innovation, Expansion und Kostenführerschaft", sagte Bopst auf der Bilanzpressekonferenz in München.
Das Unternehmen konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Position als einer der zwei größten Lichthersteller der Welt weiter stärken und seinen Marktanteil in den NAFTA-Staaten erhöhen. Osram hat sich inzwischen vom klassischen Glühbirnenhersteller zu einem Hightech-Unternehmen der Lichtbranche entwickelt. Rund 40% des Umsatzes kommen von innovativen Produkten.
Wachstum bei innovativen Produkten
Mit einem Umsatz von 4,2 Mrd. EUR erreichte Osram im Geschäftsjahr 2003 ein währungsbereinigtes Wachstum von 6%. Rein rechnerisch lag der Konzernumsatz um 4,4% unter dem Vorjahr (4,4 Mrd. EUR), wobei die negativen Währungseinflüsse, vor allem aus dem Dollar, sich auf 10 Prozentpunkte beliefen. Während im Breitengeschäft insbesondere in Westeuropa und Amerika die schwache Marktentwicklung spürbar war, brachten innovative Produkte sowie die Regionen Asien/Pazifik und Osteuropa ein beachtliches Mengenwachstum.
Gewinnsteigerung trotz Konjunkturschwäche
Das Bereichsergebnis erreichte 410 Mio. EUR, womit die Umsatzrendite von 8,4% auf 9,8% gestiegen ist. Dies gelang trotz der insgesamt schwachen Weltkonjunktur, eines harten Wettbewerbs, hoher Entwicklungsvorleistungen und Anlaufkosten für neue Produkte insbesondere im Bereich Opto-Halbleiter sowie Restrukturierungs-aufwendungen in Deutschland und den USA.
Die Ergebnisverbesserung basiert vor allem auf den innovativen Produkten, die nicht nur ein beachtliches Mengenwachstum und damit Skalen-Effekte bringen, sondern auch einen überdurchschnittlichen Gewinnbeitrag. Osram-Chef Bopst: "Die Innovationen sind der Motor unseres Erfolges". Besonders erfreulich war die Entwicklung bei Opto-Halbleitern aufgrund der erheblichen Umsatzsteigerung. Dieser Markt ist nach einer vorübergehenden Schwäche im Vorjahr wieder auf den langfristigen Wachstumspfad zurückgekehrt.
Neben den Innovationen ist für die Ertragskraft von Osram auch ein striktes Kostenmanagement entscheidend. Um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit in einem globalen Marktumfeld zu sichern, wurde die Fertigungspräsenz in Niedriglohnländern weiter verstärkt. Im Asset Management konnte insbesondere durch einen Abbau der Lagerbestände und prozessverbessernde Maßnahmen bei Forderungen und Verbindlichkeiten eine deutliche Reduzierung des Geschäftsvermögens erreicht werden. Große Fortschritte hat hier die amerikanische Tochtergesellschaft Osram Sylvania gemacht. Durch gleichzeitige Investitionszurückhaltung konnte ein Geldsaldo von 528 Mio. EUR erzielt werden.
Investitionen
Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen wie in den Vorjahren mit 206 Mio. EUR bei rund 5% vom Umsatz. Die Sachanlageinvestitionen beliefen sich auf 248 Mio. EUR (i.V. 302), wovon auf Deutschland mit 123 Mio. EUR nahezu die Hälfte entfiel. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Aufwendungen für Anlagen und Maschinen zur Fertigung von innovativen Produkten. Bei der Osram Opto Semiconductors in Regensburg wurden rund 50 Mio. EUR investiert.
Mitarbeiterzahl knapp über Vorjahr
Osram beschäftigte am 30. September 2003 weltweit 35.525 Mitarbeiter und liegt damit knapp über dem Vorjahresniveau (35.260). Personal aufgebaut wurde insbesondere in Asien/Pazifik sowie in Osteuropa. Dem gegenüber stand ein leichter Abbau in den USA und in Westeuropa. Bei Osram Sylvania waren zum Stichtag 11.216 Mitarbeiter unter Vertrag (i.V. 11.350). In Deutschland waren 8.813 Mitarbeiter beschäftigt. Das sind knapp 4% weniger als im Vorjahr (9.153). Darüber hinaus absolvierten in Deutschland 544 junge Menschen eine Ausbildung oder ein Praktikum bei Osram.
Ausblick
Osram-Chef Bopst: "Wir erwarten eine leichte Erholung des Weltmarktes und deshalb währungsbereinigt auch eine positive Umsatzentwicklung in allen unseren Sparten." Das Unternehmen rechne zwar mit einer anhaltend schwachen Marktentwicklung im Breitengeschäft, erwarte jedoch bei innovativen Produkten, nach wie vor gute Zuwachsraten. Bopst: "Daher sind wir auch für 2004 zuversichtlich, dass unser Umsatz kursbereinigt weiter steigen wird." Beim Ergebnis sieht Bopst ebenfalls noch Verbesserungspotenzial - obwohl wieder Sondereinflüsse (hohe Entwicklungsvorleistungen und Anlaufkosten für neue Produkte sowie Restrukturierungsaufwendungen in Deutschland und den USA) eingeplant wurden.
Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung von Osram beruhen. Obwohl wir annehmen, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen realistisch sind, können wir nicht dafür garantieren, dass die Erwartungen sich auch als richtig erweisen. Die Annahmen können Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den vorausschauenden Aussagen abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören u.a.: Veränderungen im wirtschaftlichen und geschäftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinsschwankungen, Einführungen von Konkurrenzprodukten, mangelnde Akzeptanz neuer Produkte oder Dienstleistungen und Änderungen der Geschäftsstrategie. Eine Aktualisierung der vorausschauenden Aussagen durch Osram ist weder geplant noch übernimmt Osram die Verpflichtung dazu.
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