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19.11.2004 zurück
 

Interne Untersuchungen bei Osram laufen:

Null Toleranz bei Diskriminierung

München, November 2004 - Stellungnahme zu der Anzeige von einem in Kamerun gebürtigen Mitarbeiter der Osram SASU in Frankreich gemeinsam mit der Internationalen Liga gegen Rassismus und Antisemitismus (Licra), Bezirk Bas Rhin, sowie der Gewerkschaft CFDT Metallindustrie.

Sie richtet sich gegen eine Gruppe von Osram-Mitarbeitern. Außerdem wird Osram, sowie einem direkten Vorgesetzten des Betroffenen Rassendiskriminierung vorgeworfen. Die Tat soll im Januar 2003 im Molsheimer Osram Werk begangen worden sein. Die Gendarmerie hat mit den Ermittlungen begonnen.
 
Die internen Untersuchungen der Osram-Konzernzentrale laufen ebenfalls. "Wir tun alles, um die Vorgänge vollständig aufzuklären. Dabei arbeiten wir mit den Ermittlungsbehörden uneingeschränkt zusammen und werden anschließend die notwendigen Konsequenzen ziehen. Dazu gehören auch arbeitsrechtliche Maßnahmen gegen die Beteiligten“, so Dr. Wolf-Dieter Bopst, CEO von Osram.
 
Bopst zeigt sich schockiert über die Vorwürfe. "Als weltweit tätiges Unternehmen gibt es bei uns keine Toleranz bei Diskriminierung. Wir dulden solche Vorgänge in unserem Unternehmen nicht." Das Unternehmen hat in einem Brief an Théodore N’Kamdo sein tiefes Bedauern über die von ihm geschilderten Vorgänge ausgedrückt und ihn zu einem persönlichen Gespräch eingeladen, um bei der Aufklärung der Vorfälle mitzuwirken.

Pressekontakt:

OSRAM

Juliane Braun
Tel: +49-89-6213-2390
Fax: +49-89-6213-3457
Email: j.braun@osram.de